Wärmepumpe 2026: Kosten und Förderung ehrlich gerechnet
Bei Wärmepumpen kursieren Preise von „ab 15.000 €" bis „über 50.000 €" — meist ohne zu sagen, was drin ist. Hier ist unsere komplette Rechnung: echte Komplettpreise, die aktuelle Förderung und was am Ende wirklich zu zahlen bleibt.
Unsere Komplettpreise (GEP Luft-Wasser-Wärmepumpen, R290)
- 8,3 kW (230 V) — für kleinere Einfamilienhäuser: 25.000 € netto / 29.750 € brutto
- 11,4 kW (230 V) — der häufigste Fall: 28.000 € netto / 33.320 € brutto
- 14,8 kW (380 V) — für größere Häuser: 31.000 € netto / 36.890 € brutto
- 22,0 kW (380 V) — für sehr große Gebäude: 35.000 € netto / 41.650 € brutto
Im Komplettpreis enthalten: Montage, hydraulische Einbindung, Pufferspeicher und Warmwasserspeicher, Inbetriebnahme. GEP ist eine deutsche Marke mit 25 Jahren Garantie; das Kältemittel R290 (Propan) ist natürlich und zukunftssicher. Nicht enthalten: die Entsorgung eines alten Öltanks — die wird separat angeboten, wenn sie anfällt.
Anders als bei Photovoltaik gilt bei Wärmepumpen der normale Steuersatz von 19 % — deshalb nennen wir beide Werte.
Die BEG-Förderung, Stand ab 21.07.2026
- 30 % Grundförderung für jede förderfähige Wärmepumpe im Bestandsgebäude
- +16 % Klimageschwindigkeits-Bonus beim Tausch einer funktionstüchtigen Öl-, Gas-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung — zusammen 46 %
- Einkommensbonus: bis 80 % Gesamtförderung bei zu versteuerndem Haushaltseinkommen bis 40.000 €
- Förderfähige Kosten: maximal 28.000 € beim Einfamilienhaus
Der Höchstzuschuss liegt damit bei 12.880 € im Standardfall und 22.400 € mit Einkommensbonus.
Beispielrechnung: das 11,4-kW-Paket
- Komplettpreis brutto: 33.320 €
- Förderfähig: 28.000 € (Deckel) × 46 % = 12.880 € Zuschuss
- Ihr Eigenanteil: 20.440 €
- Mit Einkommensbonus (80 %): 28.000 € × 0,8 = 22.400 € Zuschuss → Eigenanteil 10.920 €
Wichtig: Die Förderzusage muss vor der Umsetzung vorliegen — den Antrag stellen wir gemeinsam mit Ihnen, das Angebot enthält dafür alle nötigen Angaben.
Wärmepumpe + Photovoltaik: die stärkste Kombination
Eine Wärmepumpe verschiebt Heizkosten von Öl/Gas auf Strom — und genau diesen Strom kann Ihr Dach liefern. Mit einer PV-Anlage zum Festpreis (0 % MwSt.) heizen Sie einen erheblichen Teil des Jahres mit eigenem Sonnenstrom. Beides gibt es bei uns aus einer Hand, digital geplant.
FAQ
Wie schnell ist die Wärmepumpe eingebaut?
Der Tausch einer bestehenden Heizung dauert in der Regel wenige Tage. Vorher stehen Heizlast-Berechnung (bei uns online), Angebot und Förderzusage.
Was passiert mit meiner alten Heizung?
Demontage und Entsorgung der Altanlage gehören zum Projekt; nur die Entsorgung eines Öltanks wird — falls vorhanden — separat ausgewiesen.
Brauche ich Fußbodenheizung?
Nein. Entscheidend ist die Vorlauftemperatur: Moderne R290-Geräte erreichen bis 70 °C und arbeiten auch mit klassischen Heizkörpern effizient.
Ihre persönliche Berechnung mit Komplettpreis und Förderung gibt es online auf solar.reliainvestment.de — Heizbedarf eingeben, Angebot erhalten.
Was kostet eine Erdwärmepumpe?
Die Kosten einer Erdwärmepumpe setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen: dem Gerät selbst, der Erschließung des Erdreichs (Erdkollektoren oder Erdsonden), der Hydraulik und der Installation. Besonders die Erschließungskosten variieren stark – je nach Bodenbeschaffenheit, Grundstücksgröße und gewählter Methode. Hinzu kommen eventuelle Kosten für die Anpassung der Heizungsanlage im Gebäude. Für eine belastbare Kostenschätzung ist eine individuelle Begehung und Planung notwendig.
Welche Förderung gibt es für eine Erdwärmepumpe?
Erdwärmepumpen sind im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) förderfähig. Die Förderung wird über das BAFA beantragt und muss vor Vertragsabschluss mit dem Handwerker gestellt werden. Die Förderhöhe hängt unter anderem davon ab, ob eine alte Heizung ersetzt wird, wie hoch das Haushaltseinkommen ist und ob weitere Effizienzmaßnahmen kombiniert werden. Zusätzlich gibt es in einigen Bundesländern ergänzende Landesprogramme. Aktuelle Konditionen findest du auf den offiziellen Seiten von BAFA und KfW.
Kann eine Wärmepumpe auch Warmwasser bereiten?
Ja, viele Wärmepumpen können neben der Raumheizung auch die Warmwasserbereitung übernehmen. Dafür wird das Warmwasser in einem integrierten oder separaten Speicher auf die gewünschte Temperatur gebracht. Ob eine kombinierte Lösung oder eine separate Warmwasser-Wärmepumpe sinnvoller ist, hängt vom Gebäude, dem Warmwasserbedarf und der gewählten Wärmepumpenart ab.
KfW-Förderung und BEG: Wie hängen sie zusammen?
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) abgewickelt, während die KfW ergänzende Kreditprogramme anbietet. Beide Förderwege können unter bestimmten Voraussetzungen kombiniert werden. Entscheidend ist, welche Heizungsart ersetzt wird, wie alt das Gebäude ist und ob weitere energetische Maßnahmen geplant sind. Für eine verlässliche Einschätzung, welcher Förderweg für Ihre Situation infrage kommt, empfiehlt sich ein individueller Standortcheck.
Erdwärmepumpe: Besonderheiten bei Kosten und Förderung
Erdwärmepumpen nutzen die konstante Temperatur des Erdreichs und arbeiten dadurch besonders effizient. Die Erschließungskosten – ob Erdkollektor oder Tiefenbohrung – beeinflussen den Gesamtpreis erheblich und hängen von Grundstücksgröße, Bodenbeschaffenheit und regionalem Genehmigungsrecht ab. Förderprogramme berücksichtigen diese Mehrkosten in der Regel, da Erdwärmepumpen zu den besonders effizienten Systemen zählen. Welche Erschließungsform für Ihr Grundstück geeignet ist, lässt sich am besten im Rahmen einer Vor-Ort-Beratung klären.
Wärmepumpe zur Warmwasserbereitung
Wärmepumpen können nicht nur Räume heizen, sondern auch Warmwasser bereiten – entweder als kombiniertes System oder als separate Brauchwasser-Wärmepumpe. Welche Variante sinnvoll ist, hängt vom Gebäudetyp, dem vorhandenen Speicher und dem tatsächlichen Warmwasserbedarf ab. Auch hier gilt: Die Förderfähigkeit richtet sich nach den jeweils gültigen Programmbedingungen. Sprechen Sie uns an, um die passende Lösung für Ihren Haushalt zu ermitteln.
Wärmepumpe für Warmwasser: Wie funktioniert das?
Eine Wärmepumpe kann nicht nur zum Heizen, sondern auch zur Warmwasserbereitung eingesetzt werden. Dabei entzieht sie der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme und überträgt diese auf das Trinkwasser im Speicher. Ob eine kombinierte Nutzung für Heizung und Warmwasser sinnvoll ist oder eine separate Warmwasser-Wärmepumpe besser passt, hängt von der Gebäudegröße, dem Warmwasserbedarf und der gewählten Wärmepumpenart ab. Für eine belastbare Einschätzung empfiehlt sich ein individueller Standortcheck.
KfW-Förderung und BEG: Was wird gefördert?
Für Wärmepumpen – darunter auch Erdwärmepumpen – gibt es in Deutschland staatliche Förderung über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Die Abwicklung erfolgt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie über die KfW. Gefördert werden unter anderem der Einbau als Heizungsersatz sowie bestimmte Effizienzanforderungen an die Anlage. Die Förderhöhe hängt von verschiedenen Faktoren ab – etwa davon, ob ein alter Öl- oder Gaskessel ersetzt wird, wie hoch das Haushaltseinkommen ist und ob weitere Effizienzmaßnahmen kombiniert werden. Für aktuelle Fördersätze und Antragswege verweisen wir auf die offiziellen Seiten von BAFA und KfW sowie auf unser Angebot.
Erdwärmepumpe: Besonderheiten bei Kosten und Förderung
Erdwärmepumpen nutzen die konstante Temperatur des Erdreichs und arbeiten daher besonders effizient. Allerdings sind die Erschließungskosten – etwa für Erdkollektoren oder Erdsonden – ein wesentlicher Kostenfaktor, der bei Luftwärmepumpen entfällt. Ob eine Erdwärmepumpe trotz höherer Anfangsinvestition langfristig vorteilhaft ist, hängt von Grundstücksgröße, Bodenbeschaffenheit und lokalem Energiepreis ab. Auch für Erdwärmepumpen ist eine BEG-Förderung grundsätzlich möglich – die genauen Voraussetzungen sollten vor der Planung geprüft werden.
Erdwärmepumpe: Besonderheiten bei Kosten und Förderung
Die Erdwärmepumpe nutzt die konstante Temperatur des Erdreichs als Wärmequelle. Dadurch arbeitet sie besonders effizient, erfordert aber eine aufwändigere Installation – entweder über Erdkollektoren in der Fläche oder über Erdsonden in der Tiefe. Welche Variante infrage kommt, hängt von den Bodenverhältnissen und dem verfügbaren Grundstück ab. Diese Faktoren beeinflussen die Gesamtkosten erheblich. Auch bei der Förderung gelten für Erdwärmepumpen dieselben Programme wie für andere Wärmepumpentypen – entscheidend ist, ob die Anlage die technischen Mindestanforderungen erfüllt. Für eine belastbare Einschätzung empfiehlt sich ein individueller Standortcheck.
KfW-Förderung und BEG: So funktioniert die staatliche Unterstützung
Für den Einbau einer Wärmepumpe gibt es in Deutschland staatliche Förderprogramme, vor allem über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie ergänzende KfW-Kreditprogramme. Die Förderhöhe hängt von mehreren Faktoren ab: dem Gebäudezustand, dem ersetzten Heizsystem und ob ein Energieberater eingebunden wird. Wichtig ist, den Förderantrag vor Vertragsabschluss zu stellen – nachträgliche Anträge werden in der Regel nicht anerkannt. Welche Kombination aus Zuschuss und Kredit für deine Situation optimal ist, lässt sich am besten im persönlichen Beratungsgespräch klären.
Wärmepumpe für Warmwasser: Lohnt sich eine separate Lösung?
Wärmepumpen können nicht nur Räume heizen, sondern auch Warmwasser bereiten. Dafür gibt es spezialisierte Warmwasser-Wärmepumpen (auch Brauchwasser-Wärmepumpen genannt), die ausschließlich für die Trinkwassererwärmung eingesetzt werden. Sie eignen sich besonders dann, wenn die Raumheizung bereits anderweitig gelöst ist oder als Ergänzung zu einer bestehenden Heizungsanlage. Ob eine separate Warmwasser-Wärmepumpe oder eine kombinierte Lösung sinnvoller ist, hängt vom Gebäude, dem Warmwasserbedarf und der vorhandenen Infrastruktur ab.
KfW-Förderung für Wärmepumpen: Ergänzungskredit zur BEG
Neben dem BAFA-Zuschuss können Eigentümer für den verbleibenden Investitionsbetrag einen zinsgünstigen Kredit bei der KfW beantragen. Dieser sogenannte BEG-Ergänzungskredit (KfW-Programm 358/359) ist an den BAFA-Zuschuss gekoppelt: Wer den Zuschuss erhält, kann zusätzlich den Kredit beantragen. Der Kredit wird über die Hausbank beantragt und muss vor Beginn der Maßnahme zugesagt sein. Wie hoch der Kreditbetrag ausfallen kann und welche Konditionen aktuell gelten, hängt von der Förderstufe und dem Verwendungszweck ab. Für eine aktuelle Einschätzung empfiehlt sich ein Beratungsgespräch, da sich Konditionen und Förderbedingungen regelmäßig ändern.
Wärmepumpe für Warmwasser: Was ist zu beachten?
Wärmepumpen können nicht nur Räume heizen, sondern auch Warmwasser bereiten. Ob eine Wärmepumpe für die Warmwasserbereitung geeignet ist, hängt von der Anlagenart, dem Gebäude und dem tatsächlichen Warmwasserbedarf ab. Luft-Wasser-, Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen unterscheiden sich dabei in ihrer Eignung und Effizienz. Welche Lösung für Ihre Situation passt, klären wir im persönlichen Standortcheck.
Erdwärmepumpe Förderung: Besonderheiten gegenüber Luftwärmepumpen
Erdwärmepumpen (Sole-Wasser-Wärmepumpen) nutzen die konstante Temperatur des Erdreichs und erzielen dadurch in der Regel höhere Effizienzwerte als Luftwärmepumpen. Das wirkt sich auf die Förderfähigkeit aus: Förderprogramme wie die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) berücksichtigen die Effizienzklasse der Anlage. Ob und in welcher Höhe eine Erdwärmepumpe gefördert wird, hängt von der konkreten Anlage, dem Gebäudezustand und weiteren individuellen Faktoren ab.
KfW-Förderung für Wärmepumpen: Überblick
Die KfW-Förderung für Wärmepumpen ist in die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) eingebettet. Antragsberechtigt sind in der Regel Eigentümer von Bestandsgebäuden, die eine alte Heizung ersetzen. Wichtig: Der Förderantrag muss vor Vertragsabschluss gestellt werden. Welche Voraussetzungen im Einzelfall gelten und welche Kombinationen mit anderen Fördermitteln möglich sind, erläutern wir im Beratungsgespräch.
KfW-Förderung und BEG: Welche Programme gibt es?
Für den Einbau einer Wärmepumpe stehen in Deutschland verschiedene staatliche Förderprogramme bereit. Das wichtigste ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) abgewickelt wird. Daneben bietet die KfW zinsgünstige Kredite an, die mit Tilgungszuschüssen kombiniert werden können. Welches Programm für Sie in Frage kommt, hängt von mehreren Faktoren ab: dem Gebäudezustand, dem bisherigen Heizsystem, dem Wärmepumpentyp und dem Zeitpunkt der Antragstellung. Wichtig ist, dass der Förderantrag grundsätzlich vor Vertragsabschluss gestellt werden muss. Für eine individuelle Einschätzung empfiehlt sich ein Beratungsgespräch.
Erdwärmepumpe vs. Luftwärmepumpe: Was beeinflusst die Kosten?
Wärmepumpen nutzen unterschiedliche Wärmequellen – Luft, Erdreich oder Grundwasser. Erdwärmepumpen (auch Sole-Wasser-Wärmepumpen genannt) erschließen das Erdreich über Tiefenbohrungen oder Flächenkollektoren. Das macht die Installation aufwendiger als bei einer Luftwärmepumpe, kann aber durch eine höhere Effizienz im Betrieb ausgeglichen werden. Die Gesamtkosten hängen deshalb nicht nur vom Gerät selbst ab, sondern auch von den Erschließungskosten, der Bodenbeschaffenheit und den lokalen Genehmigungsanforderungen. Auch für Erdwärmepumpen sind BEG-Förderungen grundsätzlich zugänglich – die genauen Voraussetzungen sollten vor der Planung geprüft werden.
KfW-Förderung für Wärmepumpen: Was steckt dahinter?
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist neben dem BAFA eine der zentralen Anlaufstellen für die staatliche Förderung von Wärmepumpen in Deutschland. Über das Bundesförderungsprogramm für effiziente Gebäude (BEG) können Eigentümer Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite beantragen. Ob und in welcher Höhe eine Förderung gewährt wird, hängt von mehreren Faktoren ab: dem Gebäudezustand, der Art der Wärmepumpe, dem Antragszeitpunkt und dem Einkommen des Haushalts. Wichtig ist, dass der Förderantrag grundsätzlich vor Beginn der Maßnahme gestellt werden muss. Für eine individuelle Einschätzung empfiehlt sich ein Beratungsgespräch, da sich Förderbedingungen regelmäßig ändern.
Erdwärmepumpe: Kosten und Förderung im Überblick
Erdwärmepumpen nutzen die konstante Temperatur des Erdreichs als Wärmequelle und gelten als besonders effizient. Allerdings ist der Installationsaufwand höher als bei Luft-Wasser-Wärmepumpen, da entweder Erdkollektoren oder eine Tiefenbohrung notwendig sind. Dieser Mehraufwand schlägt sich im Gesamtpreis nieder. Gleichzeitig sind Erdwärmepumpen häufig förderfähig – sowohl über das BAFA als auch über KfW-Programme. Welche Förderung konkret in Frage kommt, hängt vom Einzelfall ab. Ein Standortcheck gibt Aufschluss darüber, welche Lösung für Ihr Grundstück und Ihr Gebäude sinnvoll ist.
